Und der geht so:
Ich schlendere an einem Samstag durch die Stadt.
Nur Jeans und Pullover, eine Jacke ist nicht nötig, dazu bequeme Sneaker. Von Straße zu Straße und von Geschäft zu Geschäft lasse ich mich treiben. Ich habe Zeit. Ich lausche der Musik der Straßenmusiker und höre die Beschallung in den Eingangsbereichen der Kaufhäuser, fröhliche Gespräche anderer Passanten, rufende Kinder, vielleicht einen Streit; manchmal werde ich angstoßen oder weggeschubst. Ich war lange nicht mehr hier.Die Schaufenster inspirieren mich, ich lasse mich locken. Die Auswahl ist groß, die Schlagen vor den Umkleidekabinen sind lang, mir ist sehr warm. Macht nichts. Ich probiere dieses oder jenes an, lasse vieles auf dem Ständer zurück und überlege: Was finde ich schön? Die Antwort fällt leicht, ich entscheide intuitiv. Erschöpft vom Schauen, von Auswahl und Anproben verlasse ich irgendwann die Einkaufsmeile. Im Gepäck habe ich ein neues Oberteil, eine passende Hose und sogar einen Bedeanzug in der richtigen Größe und nicht in schwarz, sondern farbig. Ich freue mich!



