Sonntag, 27. Januar 2019

Hausaufgabe:

Verlorengegangen.

Zielvereinbarung.


Stichworte, Schlüsselworte: Ziele, Wünsche, messbarer Erfolg, Umsetzung, Zielerreichung. Himmel, liegt mir das alles schwer im Magen. Oder wie Steine auf dem Bauch. Wieder bin ICH dran, ich muss arbeiten und handeln, kein anderer erledigt das für mich. Aber was eigentlich genau?

Die Sache mit den Zielen.

Oder wenigstens: mit dem Ziel. Die Sache mit dem 1 Ziel. Eins werde ich doch wohl definieren können, oder?! Mein wunderbarer Therapeut findet, dass ich nun, da ich so Vieles erreicht und umgesetzt habe, meine Ziele neu festzurren sollte. Überall sieht er Erfolge, aber auch das Schwere, Ungelöste. Sein Denken bezieht sich perspektivisch auf das nächste halbe Jahr, also auf die Zeit bis zum Sommer vielleicht. Dann werden sich unsere Wege trennen. Es ist gut, das zu wissen. Ich bin darüber nicht erstaunt oder böse, das war zu erwarten und ist bloß ehrlich. Wir gehen schon viele Jahre gemeinsam und es ist richtig, diese Symbiose langsam und vorsichtig zu lösen. Für meine Zielvereinbarung definiert dies den verfügbaren Zeitrahmen. 

Sonntag, 6. Januar 2019

Beichte

Viel (zu viel) E zu W.

Feuerstoß.

Advent, Weihnachten, Neujahr, Weihnachtsferien, Urlaub, Besuche, Verwandtschaft und Freunde, Lachen und Weinen, Essen, Kochen, Backen, Einkaufen, Fressen und Kotzen, Geschenke, Freudestrahlen. Alles wie immer. Alles anders. Irgendwie neu. Eine Situationsbeschreibung. Ein Tatsachenbericht, schonungslos.

Sonntag, 16. Dezember 2018

Einblick in die Therapie

Gefangen.

Bubbles...


..., überall Bubbles: Seifenblasen, Illusion, Halluzination, Traum, Fiktion, Wahn, Fantasie, Wahrheit? Bubbles eben. Einblick in eine von vielen Therapiesitzungen.

Wieder ein Status Quo.

Wie gesagt, habe ich die Frequenz meiner Therapiesitzungen erhöht. Ich muss mich also fast wöchentlich den Fragen meines Therpeuten stellen. Zunächst die hard facts, die guten, die Haben-Seite zuerst: Ich habe mein Leben und damit auch das Leben meiner Familie auf den Kopf gestellt; nach langem und schwerem Ringen habe ich eine Entscheidung getroffen, die uns alle betrifft und Vieles verändert. Der Schritt war überfällig und so schwer wie noch nichts bisher in meinem Leben. Trotzdem gehört dies auf die Haben-Seite, obwohl es sich überhaupt nicht gut anfühlt.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Input vom Außen

Impuls-Moment.

Nicht vom Innen


Es geht mir nicht gut. Vom Innen kommt nichts, nur leere Wünsche. Ich stecke fest im Gedankenkarussell. Doch ich weiß: Den schwersten Schritt bin ich gegangen, jetzt muss ich dran bleiben an der Umsetzung, Wissen sammeln, Fakten schaffen. Ich stelle mir kleine, sehr konkrete Aufgaben, die ich abwickeln muss. Und ich lese wieder ab und zu, kann mich manchmal auf kurze Texte konzentrieren. Ich sammle sozusagen Inspirationen vom Außen. In loser Reihenfolge.

Freitag, 9. November 2018

Einblick...

Wieder da.

... in die Depression.


Wie fühlt sie sich denn eigentlich an, die Depression? Diese Frage stelle ich mir selbst. Vielleicht liefert mir die Antwort Ansatzpunkte für einzelne Schritte hinaus aus der Misere. Zunächst mache ich mich im folgenden wieder einmal nackig. Achtung: Nicht schön zu lesen.

Sonntag, 4. November 2018

Lichtblicke

Das Gute wahrnehmen.
Perspektiven.


Mir geht es gar nicht gut. Meine Fingernägel sind abgekaut, ich schlafe schlecht und viel, Anziehen und Zurechtmachen für den Tag fällt mir sehr schwer, am liebsten würde ich mich im Bett verstecken. Meine Familie leidet aus vielerlei Gründen. Die Dinge potenzieren sich. Und trotzdem finde ich Lichtblicke, die ich teilen möchte.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Schallgrenze

Ich.*

Diagnose: Adipöse Depression.


Mein Versuch, so normal zu leben wie mein Umfeld - gescheitert. Einfach laufen lassen - funktioniert nicht. Dabei wünsche ich mir nichts mehr, als ohne Gedanken an Essen und Figur den Tag zu verbringen. Statt dessen sehne ich schon morgens den Abend herbei und immer so weiter, verfluche jede Mahlzeit, alle Freude geht verloren. Es grüßt die Depression. Die Diagnose lautet: Adipositas. Schwarz auf weiß. Von der Ärztin bestätigt.*

Zeit für eine Pause

Umbrüche. Abschiede. Ich ziehe mich zurück, der Blog macht Pause. Gründe dafür gibt es viele, der Wichtigste: Mit dem Essen komme ich zurech...