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In Auszügen. |
... aus Wein, Schokolade, Kaffee, Tabletten, Shopping, Blut und Schmerz.
Back to the sprachlosigkeit, back to my very best. Nur variantenreicher,
beinahe noch schlimmer als damals, als ich bloß gekotzt habe.
Bekannt: bodenlos traurig, elend und matt und müde, körperlich ausgehöhlt, dauerschlafend und doch nie erholt.
Fast
darf ich das hier gar nicht aufschreiben, schließlich wird’s die eine
oder der andere lesen. Dann bin ich wieder nackig. Es tut mir leid, ich kann nicht sprechen, nur schreiben.
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Symbolhaft. |
Man sieht mir nix an, ich fahre diese Stacheln der Perfektion aus, alles
gut und wunderbar. Der Alltag läuft, ich stemme das Zuhören und
Mittagessenkochen und Motivieren und Nachhaken und Organisieren. Was ich nicht
schaffe: Körperpflege, Kosmetik, Einkaufen, Aufräumen, Telefonieren und wichtige Post
erledigen, Arbeitengehen, Dinge-tun-Müssen. Ich schlafe vorm Außen verborgen ganze
Vormittage, mache eine erklärt lange Mittagspause, entziehe mich der Familie durch frühes Zubettgehen. Ausgeschlafen oder gar
energiegeladen bin ich nie.